1 Jahr – 14 GB – 20 US-Dollar

Wer schon immer im Speicherplatzüberfluß schwelgen wollte, der hat jetzt eine gute Möglichkeit dazu: Wie bereits im Eintrag vom Mittwoch geschrieben, bietet GMail allen seinen „älteren Nutzern“ inzwischen über 4 GB an Speicherplatz. Wer das für zu wenig hält bzw. wem das nicht genügt, der kauft sich einfach Speicher dazu! Für 20 US-Dollar (gegenwärtig noch nicht einmal 14,- €) im Jahr erhält man 10 GB Speicherplatz zusätzlich.

Der zusätzliche Speicherplatz kann für alle Google-Dienste genutzt werden: nicht nur für GMail sondern auch für Google Docs, PicasaWeb usw.

GMail mit IMAP-Unterstützung (und mehr Speicherplatz)

Wer es bisher immer noch nicht mitbekommen haben sollte, obwohl es durch alle entsprechenden News-Portale gegangen ist, der bekommt es hier explizit von mir gesagt: GMail hat mit der Unterstützung des IMAP-Protokolls begonnen, ein Teil der Nutzer kann bereits IMAP nutzen.

Was ich aber bisher noch nirgends lesen konnte: Gleichzeitig wurde für alle der Speicherplatz deutlich erhöht. Von knapp 3 GB auf über 4 GB. Dies wird aber erst dann sichtbar, wenn man sich über die Weboberfläche angemeldet hat!

Woran erkannt man, ob der eigene Account IMAP zuläßt?

Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um festzustellen, ob eine bestimmte GMail-eMail-Adresse bereits den Zugriff über IMAP gestatt oder nicht:

Einfaches Ausprobieren
Gemäß der GMail-Hilfe konfiguriert man sein eMail-Programm für den Zugriff per IMAP. Wenn der Zugriff funktioniert, man sich also korrekt anmelden kann, ist für die gewählte eMail-Adresse der Zugriff per IMAP bereits möglich. Erhält man hingegen eine Fehlermeldung, dann scheint’s noch nicht so weit zu sein.
Prüfung über die Weboberfläche
Man meldet sich wie gewöhnlich über die Weboberfläche an und wählt anschließend den „Settings“-Link rechts oben im Servicemenü. Sollte man die deutschsprachige Weboberfläche verwenden (zu erkennen am „Einstellungen“-Link rechts oben im Servicemenü), dann sollte man zunächst die Sprache auf „Englisch (US)“ ändern, da ansonsten trotz bereits möglicher IMAP-Verbindung das Ganze nicht angezeigt wird. Erscheint dann ein Reiter namens „Forwarding and POP/IMAP“ kann man IMAP nutzen, fehlt hingegen der Zusatz „IMAP“, sieht man also nur „Forwarding and POP“, dann muß man sich leider noch ein wenig gedulden.

my.inbox.com : Die unbekannte Alternative zu GMail?

Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin GMail-Nutzer seit ich eine Einladung ergattern konnte. Und die Möglichkeiten von GMail haben mich von Anfang an begeistert und ein Stück weit auch fasziniert. Dabei war und ist mir klar, daß Google inzwischen zu einer riesigen Datenkrake geworden ist, gerade weil es so viele gut, z.T. einzigartige Dienste kostenlos anbietet.

Zumindest für den eMail-Dienst gibt es meiner Meinung nach allerdings eine gut, wenn auch bisher kaum bekannte Alternative: die eMail-Weblösung von inbox.com.

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