‚Schnüffel-Schäuble‘ als Bildschirmgimmick

Die Partei Bündnis 90 / Die Grünen haben sich unseren Geheimdienstförderer Innenminister Wolfgang Schäuble „zur Brust genommen“: Auf dem heute freigeschalteten Internetangebot Stoppt Schnüffel-Schäuble gibt es die Möglichkeit, sich ein kleines Programm (leider nur für Windows oder Mac) herunterzuladen.

Kopf von Wolfgang Schäuble vor einem schwarzen Hintergrund.

Was macht dieses Programm?
Nun, es stellt (zumindest in der Windows-Version) den Kopf unseres Innenministers dar, welcher sich über den Bildschirm gewegt. Während sich die Augen suchend von links nach rechts bewegen wird ein „Schnüffeln“ (= die Nase bewegt sich rauf und runter) simuliert. Zwischendurch färbt sich das Konterfei Schäubles vollständig grün und darin ist dann zu lesen: Hier wird nicht geschnüffelt..

Grün eingefärbtes Konterfei von Schäuble mit dem Schriftzug 'Hier wird nicht geschnüffelt!'

Nun wird mit diesem „Progrämmchen“ ein politisches Ziel einer Oppositionspartei verfolgt; „nett“ finde ich das Ganze aber auf jeden Fall, denn schließlich wird hier auf karikierende Weise auf einen Problempolitiker aufmerksam gemacht, der an den Fundamenten unser demokratischen freiheitlichen Repubik rüttelt.

Merkwürdig mutet da an, daß unsere Bundeskanzlerin, die ja bekanntlich bei ihrer Vereidigung geschworen hat, genau diese Republik zu schützen, sich nach wie vor hinter Schäuble stellt und meint, daß es keine Denkverbot geben dürfe.
Oh doch, wer an den verfassungsmäßigen Rechten sägt, dem darf man Denkverbot auferlegen … oder muß man es sogar?!

Windows Live Writer

Nachdem ich im deutschsprachigen Windows LiveWriterBlog darauf gestoßen bin, will ich ihm noch einmal eine Chance geben: die Rede ist vom (deutschen) Windows LiveWriter. Aktuell ist die Beta 2. Angeblich soll dieses Produkt optimal mit WordPress zusammenarbeiten und die Macher des WordPress-Systems sollen von diesem Client sogar richtig begeistert sein.

Nun ja, nach meinen bisherigen Erfahrungen damit, kann ich das Ganze noch nicht so recht glauben, auch wenn ich nicht ausschließen kann, daß es auch wirklich gute Programme von Microsoft geben kann!

Ich denke, ich werde die Software noch ein Weilchen prüfen und festzuhalten versuchen, ob die älteren Probleme immer noch da sein oder nicht.

VirtualBox 1.4 ist da

Ok, VirtualBox 1.4 ist bereits seit dem 5. Juni verfügbar, aber ich habe es erst vorgestern mitbekommen! 😉

Habe es mir noch einmal „angetan“, nachdem die ersten 1.3-Versionen mich noch nicht so richtig überzeugen konnten. Und siehe da: Auf Anhieb ließ sich Windows 2000 (SP 4 + alle verfügbaren Update) inkl. Firefox 2 und Opera 9 installieren und problemlos nutzen. Auch die Verbindung per NAT ins Internet klappte anstandlos.

Wenn jetzt auch noch das VMWare-Image nutzbar ist, dann ist dies eine richtig gute kostenfreie Alternative zu VMWare!

»Er will die Freiheit zu Tode schützen«

… sagt Kurt Beck (SPD) über unseren irren Deutschen Radikalen gegenwärtigen Innenminister Wolfgang Schäuble.

Ja, ja, das ist schon so ’ne Sache mit dem Sicherheitsbedürfnis von Menschen in einem Gemeinwesen. Man will natürlich sich und „die Seinen“ vor bösen Menschen der dunklen Seite der Macht „den anderen“ schützen bzw. beschützt wissen. Dazu sind wir auch bereit bestimmte Grundrechte (temporär, zum Teil) aufzugeben, damit ein wirksamer Schutz sichergestellt werden kann. Wenn aber unsere Grundrechte in diesem Gemeinwesen durch die „Beschützer“ (= die Institutionen unseres Gemeinwesens) immer stärker und langfristiger beschnitten werden, um einen immer noch höheren Schutz zu ermöglichen, werden wir den irgendwann stattfindenden Übergang in einen Überwachungsstaat gar nicht mitbekommen. George Orwells Roman 1984 – übrigens bereits 1946/47 verfaßt – wird dann 2007 zur Wirklichkeit. Zu einer Wirklichkeit, bei der im nachhinein wieder gesagt wird: „Das haben wir nicht gewußt / gewollt!“

Wieso erinnert mich das bloß so an die Zeit zwischen 1933 und 1945?

Großer Garten wiederentdeckt

Wir waren heute Nachmittag in den Herrenhäuser Gärten, wo ich seit meinem letzten Firmenausflug nicht mehr gewesen war. Wir das waren neben mir und der Schmusemaus noch Fabi und ihre „Gastschwester“ aus ‚merika mit Namen Kara.

Zuerst waren wir im Großen Garten (Eintritt pro Person: 3,- Euro), wo wir uns die Grotte, das Labyrinth, die große Fontäne und den kleinen Tempel (mit Statuen von Sokrates, Aristoteles und Platon) ansahen. Doch gegen 17 Uhr mußten wir ihn schon wieder verlassen, da gegenwärtig das „Kleine Fest im Großen Garten“ stattfindet. Dann machten wir eine Pause, um kühle Getränke zu uns zu nehmen, da es über 30 Grad Celsius warm war. Anschließend ging wir hinüber zum Berggarten, wo wir uns immer wieder darüber wunderten, daß etliche Blumen und Pflanzen auf deutsch wie auf amerikanisch gleiche oder doch zumindest ähnliche Namen haben. Am Ende machten wir – bewaffnet mit Eis – noch einen kleinen Absteher in den Georgengarten.

Also so ein richtig netter Tag mit viel Schwitzen, Aua-Füssen und dem Gefühl wieder etwas gegen die Trägheit des Körpers unternommen zu haben.