eeePC wird zum Hype?!

Niko von der WebCam aufgenommen.

Was kann man heute Abend bei Golem nachlesen:

„… Kostenlos gibt es dagegen für zahlreiche DVB-T-Empfänger von Terratec wie die Modelle XS und T2 neue Linux-Treiber, die auch unter der von Asus modifizierten Xandros-Distribution laufen. Terratec konnte das mit einem XS-Empfänger auf der CeBIT bereits demonstrieren. …

Na, dann kann ich ja hoffen in den nächsten Wochen (hoffentlich nicht Monaten! :-|) meinen DVB-T-USB-Empfänger auch am eeePC betreiben zu können! Das (unterstützte) Zubehör wird ja schlagartig größer, oder brauchten die von TerraTec nur etwas Neues für die CeBIT?

Mehr drin als gedacht …

Wer sich eine längere Zeit mit dem ASUS eeePC beschäftigt und gleichzeit über Kenntnisse unter Linux verfügt, der wird einige einfache Befehle bzw. Möglichkeiten vermissen.

Konsolenprogramme für ftp-Transfer

Eines der wichtigsten Befehle, um Dateien von einem System auf ein anderes zu übertragen ist der Befehl ftp. Üblicherweise wird dieser Befehl wie folgt (auf der Kommandozeile) aufgerufen: ftp <entfernter_Computer>. Anschließend wird vom entfernten System der Benutzername sowie das Passwort abgefragt. Wenn man alles richtig eingegeben hat, kann man daraufhin über entsprechende Befehle Dateien zwischen dem entfernten System und dem eigenen System austauschen (kopieren, verschieben usw.).

Versucht man diesen Befehl auf dem eeePC zu nutzen, so erhält man nur eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, dass der Befehl nicht gefunden werden konnte. Erstaunlicherweise kann der Midnight Commander (aufgerufen auf der Kommandozeile über den Befehl mc) problemlos FTP-Verbindung herstellen. Das irritiert erst einmal!

Des Rätsels Lösung ist: Dieser Befehl hat – völlig unverständlich! – einen anderen Namen: FtpAgent Man beachte hierbei – wie auf jedem Linux-System – die Klein- und Großschreibung! Wer hier auf Nummer sicher gehen will, der tippt auf der Kommandozeile nur den Großbuchstaben F ein und drückt auf die TAB-Taste. Dann wird die Autovervollständigung aktiv, die für ein großes F nur den Befehl FtpAgent liefert! 🙂

Ansonsten verhält sich der Befehl völlig sowie, wie man es von seinem Pedant auf (fast) allen anderen Linux-/UNIX-System erwartet.

Doch halt, eine Ausnahme gibt es: Während normalerweise das Passwort beim Eintippen nicht angezeigt wird, werden die eingetippten Zeichen bei der Verwendung von FtpAgent im Klartext auf dem Bildschirm angezeigt. Benutzerfreundlich, weil dadurch ein Vertipper sofort auffallen sollte, aber auch nicht ganz ungefährlich, weil hierdurch andere „mit einem Blick“ das Passwort „aufschnappen“ könnten. Und da das Display des eeePC relativ blickwinkelunabhängig ist, könnte dies auch ungewollt realtiv leicht passieren! 🙁

Programm zu Brennen von CDs / DVDs

Der ASUS eeePC bringt kein internes eingebautes CD- oder gar DVD-Laufwerk mit. Der Anschluß eines externen CD- bzw. DVD-Laufwerk ist aber über die USB-Schnittstelle gar kein Problem, auch das Benutzerhandbuch von ASUS zum eeePC geht hierauf ein, sei es auch nur deswegen, um eine Möglichkeit zur Installation von Windows XP aufzuzeigen. Dennoch scheint sogar das Brennen von CDs bzw. DVDs mit dem eeePC bereits von Anfang an geplant gewesen sein, sonst würde ein externer DVD-Brenner, welcher überdies per USB mit Strom versorgt wird, als offizielles Zubehör keinen Sinn machen!

Nun steht man vor der nächsten Hürde: Ein Programm zum Brennen von CDs oder DVDs ist auf den ersten Blick nicht zu finden. Auf der Kommandozeile finden sich entsprechende Programme (u.a. cdrdao), aber der Umgang damit will gelernt und gekonnt sein. Intuitiv bedienbar sind sie definitiv nicht!

K3B

Der meistgelesene Vorschlag hierzu lautet, sich K3B, das Standard-Brennprogramm des KDE-Desktops zu installieren. Da eine offizielle Version nicht verfügbar ist, greift man auf die Version des englisch-sprachigen 3EPortals zurück. Die Installation ist für Kommandozeilennutzer simpel:

wget http://www.3eportal.com/downloads/k3b-1.0_i386.deb
sudo dpkg -i ./k3b-1.0_i386.deb

Jetzt muss das Programm nur per Kommandozeile über k3b & aufgerufen werden und man bekommt eine graphische Brennoberfläche angezeigt, die weitgehend selbsterklärend ist. Eine Schnellanleitung findet man beim Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme. Die Anleitung geht zwar davon aus, dass man mit OpenSuSE 10 arbeitet, doch das ist in Bezug auf die Nutzung unerheblich.

Hausmittel

Doch auch hier überrascht der ASUS eeePC bzw. die installierte Xandros-Linux-Version den geneigten Kommandozeilennutzer!

Sucht man nämlich auf der Kommandozeile nach eine entsprechenden Befehl, so stößt man – mehr oder minder schnell – auf den Befehl CDRecAgent. Auch hier hilft die Autovervollständigung weiter: Nur die beiden Großbuchstaben CD eintippen und anschließend die TAB-Taste betätigen und der Befehl wird angezeigt.

Wer den Befehl ohne weitere Parameter aufruft, der erhält auch gleich die Funktionen angezeigt:

  • Es können sowohl CDs als auch DVDs erstellt werden.
  • Es gibt eine (grafische!) Konfigurationsmöglichkeit: CDRecAgent config.
  • Wiederbeschreibbare CDs / DVDs werden ebenfalls unterstützt.
  • Auch die direkte Kopie sowie das Erstellen bzw. Brennen von ISO-Images ist möglich.

Da fragt man sich doch: Warum stehen diese Befehle bzw. „Abwandlungen“ nirgends dokumentiert? Oder braucht man hierfür das Handbuch zu Xandros Linux?

Nein, nein, JA!

Heute morgen aufgeregt aufgestanden und auf die Paketverfolgung bei Amazon gestarrt: leider war kein neuer Eintrag zu finden. Laut Amazon wartete man immer noch darauf, daß der Transportdienst das Gerät abholt. Nein!

Als ich dann in der Firma ankam, fragte ich beim Empfang nach; aber auch da hatte niemand etwas für mich hinterlassen. Nein!

Als ich jedoch meine Bürotür aufschloß, merkte ich plötzlich, daß davor etwas auf dem Boden lag. Und: JA!

ASUS eeePC schwarz

Manchmal traut man seinen eigenen Augen nicht über den Weg und das ist auch gut so. Manchmal allerdings, sollte man seinen Augen trauen und verdammt schnell sein!

Die Rede ist vom heutigen Angebot bei Amazon:
Das schwarze Modell des ASUS eeePC war plötzlich ab 12:00 Uhr verfügbar! Nach kurzem Kriegsrat mit den Kollegen hier und einem Anruf bei meinem EDV-Händler des Vertrauens wurde das Teil bestellt. Nicht zu spät, denn ab ca. 13:30 Uhr waren auch alle Geräte weg und als neues Lieferdatum wird nun der 18.03.2008 genannt (= in 3 Wochen).

Mein EDV-Händler des Vertrauens wird aber nicht leer ausgehen:
Ein Umrüstung von 512 MB auf 1024 MB sowie den Erwerb einer SDHC-Karte werde ich bei ihm in den kommenden Tagen folgen lassen! 😉

Nachtrag: Versandbestätigung

Man will es kaum glauben, aber es scheint real zu sein: Soeben erhielt ich von Amazon eine Versandbestätigung (inkl. Referenznummer) für den eeePC. Ich freue mich jetzt schon auf morgen!

BarCampHannover: Kurze Schnellnachlese

Mein erstes BarCamp ist nun (fast) zu Ende!

Es war eine völlig neue Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. So viel‘ an neuem Input will verdaut werden, so viele neue Kontakt harren der Wertschätzung.

Wer noch niemals an einem BarCamp teilgenommen hat, dem sei geraten: Macht mit, habt keine Scheu vor den vielen unbekannten Gesichtern, versucht ins Gespräch zu kommen, dann klappt’s auch mit der 1. eigenen Session.

BarCampHannover: 1. Tag

Aufraffen

Für mich ist es ja eine echte Herausforderung mich an einem Samstag Morgen vor 12 Uhr aus dem Bett zu quälen. Heute mußte es aber sein: Bereits um 10 Uhr sollte es (offiziell) losgehen beim 1. BarCamp in Hannover.

Ich habe es sogar geschafft vorher noch was zu frühstücken – was sicher aber als völlig unnötig herausstellen sollte. Was soll’s: dafür hat meine SchmuseMaus jetzt die Brötchen auf dem Frühstückstisch liegen! 😉

Anfahrt

Die Fahrt mit dem Auto zum Messegelände ist für mich eigentlich kein Problem. Eigentlich! Wenn man aber zur Adresse „Expo Plaza 12“ will, sollte man die neuen Verkehrswege rund um das Messegelände kennen, sonst ist man ziemlich verloren. Einen Parkplatz auf dem Messegelände zu finden, war zwar easy, aber den richtigen Eingang zu finden war eine echte Herausforderung! Zum Glück liefen mir nach 1-2 Minuten andere BarCamper über den Weg, die wußten wo’s langgeht.

„Einloggen“

Dann galt es sich anzumelden und einen persönlichen Code für den VPN-Client zu erhalten, damit man über das verfügbare WLAN auch wirklich ins Netz kam. Die Verbindung zu einem der WLAN-APs war kein Thema; die persönlichen Verbindungsdaten akzeptierte der VPN-Client auch, aber einen sicheren VPN-Tunnel wollte er partout nicht aufbauen. Nachdem auch etliche andere BarCamper dasselbe Problem meldeten, war klar, dass es sich bei mir nicht um ein Problem auf meiner Seite handelte.
Nach etlichem Hin und Her und mehreren Versuchen mit denselben Zugangsdaten, klappt es dann doch! Hurra, bloggen und eMail ging schon mal!

Vorstellung der Sessions

Zwischendurch gab’s im größten Raum die Vorstellung der geplanten Sessions:
Jeder der wollte, konnte Themen vorstellen, über die er sprechen wollte. Anschließend wurde per Handzeichen deutlich gemacht, wieviele Interessenten es für das Thema gibt. Das war aus zwei Gründen wichtig:

  1. Gibt’s überhaupt genügend Interessenten für das Thema?
  2. Welcher Raum (Platzzahl) ist notwendig?

Am Ende wurde eine Zeittafel mit den Sessions und den zugehörigen Räumen erstellt. Das allerdings noch richtig „old-fashioned“, also mit Zettel per Magnetpin an die Magnetwand.

Und siehe da: die Veranstaltungen für den 1. Tag standen!

ASUS eeePC

Dann durfte ich mehrere Leute mit einem ASUS eeePC kennenlernen und diese auch anfassen, die Mini-Notebooks, nicht die Leute! 😉 Das Warten auf einen eigenen eeePC wurde dadurch leider noch unerträglicher, aber es war schön schon das eine oder andere auszuprobieren:

  • Gewicht,
  • Tastatur (meine Finger sind nicht zu dick!),
  • Handling und Display (genial!)
  • und natürlich die Standardshell (ssh geht? Geht!).

Und anschließend habe ich geholen, die notwendigen Dateien herunterzuladen, um auch auf diesen Geräten eine VPN-Verbindung möglich zu machen; allerdings: ohne ein wenig Hacking im Vorfeld (für das Gruppenpasswort) hätte es noch länger gedauert als die benötigten 2 Stunden!

Suche nach interessanten Sessions

Erst dann bin ich dazu gekommen, die angebotenen Sessions zu sichten; und was soll ich sagen: Ich hatte nichts verpaßt, alle Sessions, die ich mitmachen wollte, begannen erst nach der Mittagspause ab 14 Uhr! 🙂