Nach dem Duell ist vor der Wahl

Das Duell der Schwergewichte ist vorbei. Der Bundeskanzler hat sich so präsentiert wie erwartet: Besser als seine Konkurrentin. Die Herausforderin hat sich dafür besser geschlagen als man es von ihr erwartet hat bzw. als man es ihr zugetraut hat.

Wer bereits das letzte Duell zwischen Stoiber und Schröder im Jahre 2002 verfolgt hatte, war sicherlich verwundert: Durch die neuen Modalitäten und den größeren Freiraum für die Kombatanten war das Gespräch mehr ein Meinungsaustausch als ein Rededuell.

Persönliche Angriffe waren nur ansatzweise zu spüren; während einige Medienvertreter dies als zu wenig bezeichnet haben, halte ich diesen Respekt voneinander für ein positives Signal. Vor allem, wenn man die “Schlammschlacht” des Jahres 2002 berücksichtigt.

Baujahr 1970. Schütze. Kind der 80er und 90er. Isst gern und viel. Kann immer und überall Fernsehen/Videos konsumieren. Kann stundenlang die Natur im Stillen beobachten – kommt viel zu selten dazu. Mal sehr laut, manchmal sehr leise. "Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren" · "Wehret den Anfängen!" · "Für den Sieg des Bösen genügt es, wenn die Menschen guten Willens nichts tun." Gegen Faschismus, Rassismus, Ungerechtigkeit und Dummheit. Lebenwesen, das gern und viel selbst denkt!

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