1. Mai oder auch ‚Schaue in die Röhre‘

Ich weiß, ich weiß, es ist 1. Mai, also „Tag der Arbeit“, wo man sich mit vielen, vielen anderen auf einer Kundgebung einfindet, den großen Sprücheklopfern der Gewerkschaften zuhört und -stimmt und das ein oder andere alkoholische Getränk zu sich nimmt. Aber das war noch nie mein Ding!

Wahrscheinlich fehlt mir einfach die Identifikation mit Gewerkschaften und/oder Gewerkschaftern. In der großen Zeit der Gewerkschaften war ich noch Schüler und konnte mit denen nichts anfangen. Inzwischen arbeite ich zwar Vollzeit, Mitglied einer Gewerkschaft bin ich allerdings nicht. Da wir ein relativ kleiner „Verein“ sind, hätte eine Gewerkschaftsmitgliedschaft für mich keinerlei Vorteile. Zudem habe ich einen Zeitvertrag, der mir eine Anstellung nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt zusichert.

Also schlafe ich am 1. Mai erst einmal aus, frühstücke dann in aller Ruhe und versuche mich mit Fernseh‘ schauen durch den Tag zu bringen. Doch was ist das? Das Fernsehprogramm ist ja sowas von schrottig!
Ok, auf 3sat gibt’s den ganzen Tag über Live-Konzerte ohne Ende und auch der ein oder andere „nette Film“ (wie „Attila“ oder „Harry Potter und der Stein der Weisen“) sind dabei. Aber alles in allem gibt’s eigentlich nur Schund! Ob das Absicht ist?!

Baujahr 1970. Schütze. Kind der 80er und 90er. Isst gern und viel. Kann immer und überall Fernsehen/Videos konsumieren. Kann stundenlang die Natur im Stillen beobachten – kommt viel zu selten dazu. Mal sehr laut, manchmal sehr leise. "Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren" · "Wehret den Anfängen!" · "Für den Sieg des Bösen genügt es, wenn die Menschen guten Willens nichts tun." Gegen Faschismus, Rassismus, Ungerechtigkeit und Dummheit. Lebenwesen, das gern und viel selbst denkt!

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